01.11.2018

Zwischen den Welten im "Heiligen Land"

Bilder und Eindrücke


Fotos: D. Volke (zum Vergrößern bitte anklicken)

Jerusalem - vor kurzem war eine Gruppe von Darmstädter Pfarrerinnen und Pfarrern dort und hat diesen beeindruckenden Ort erlebt. Pfarrer Dietmar Volke wird von seinen Eindrücken berichten und Fotos zeigen, am Mittwoch, 14.11. um 20 Uhr in der Philippus-Kirchengemeinde im Ökumenischen Gemeindezentrum, Bartningstr. 42.

Jerusalem, die Heilige Stadt, mit den heiligen Stätten dreier Weltreligionen:
- die vielen Kirchen aus allen Ländern und Konfessionen der Erde mit ihren Gebräuchen, die so unterschiedlich sind,
- die Klagemauer und die Synagogen, wo Juden aus aller Welt beten,
- die goldene Kuppel des Felsendomes und die Moscheen mit ihren unüberhörbaren Muezzinrufen.

Jerusalem, eine Sehnsuchtsstadt für Gläubige aus aller Welt – „Stadt des Friedens“, genauer gesagt: der Sehnsucht nach Frieden.

Denn auch das hat die Gruppe auf ihrer Studienfahrt gesehen: Soldaten überall und Überwachungskameras. Denn Ost-Jerusalem ist eine besetzte Stadt. Die Reisegruppe hat die Mauer erlebt und die Checkpoints, war in den besetzten Gebieten und hat Geschichten von Unterdrückung, Demütigung und Gewalt gehört, von Menschen, die nicht in ihre Heimat zurück können, weil sie nicht den richtigen Pass haben. In Yad Vashem war spürbar, was für ein unglaubliches Wunder es für Juden heute ist, nach all der Zeit in der Fremde, oft genug verfolgt, bedroht und getötet ein Heimatland zu haben, in Israel zu sein.

Wie kann Frieden werden in diesem Land? Die meisten sind wohl mit mehr Fragen als Antworten nach Hause zurückgekehrt.

Dietmar Volke


 

Ev. Philippus-Kirchengemeinde