04.11.2018

Wertschätzung und Wehmut beim Abschied

von Pfarrerin Richter


Foto: Ulrike Volke (zum Vergrößern bitte anklicken)

Der Abschied falle ihr nach 11 Jahren in Kranichstein nicht leicht, sagte Pfarrerin Sylvia Richter (Mitte) am 4. November bei ihrer Verabschiedung in der Philippuskirche im Ökumenischen Gemeindezentrum Kranichstein. Das ging auch vielen Menschen so, denen sie in dieser Zeit begegnet ist, die sie begleitet hat oder mit denen sie intensiv zusammengearbeitet hat. Sie drückten ihre Wertschätzung für Sylvia Richter aus, die auf die Hospizpfarrstelle im Elisabethenstift wechselt. „Gott sei Dank ist das so, dass der Abschied nicht leicht fällt“, sagte der stellvertretende Dekan Dr. Raimund Wirth (2. v. links) in der voll besetzten Kirche. Er würdigte ihre Arbeit im Ökumenischen Gemeindezentrum und im Stadtteil, entband sie von ihren Aufgaben in der Philippusgemeinde und segnete sie. Ein besonderes ökumenisches Zeichen stand am Anfang: aus Anlass der Kirchweih teilten evangelische Philippusgemeinde und katholische Gemeinde St. Jakobus auf dem gemeinsamen Hof des Gemeindezentrums das Brot, mit dem dann in beiden Kirchen Abendmahl und Eucharistie gefeiert wurde. Der Ökumenische Chor begleitete den gemeinsamen Anfang wie auch den Abschiedsgottesdienst. Beim Empfang dankten der Pfarrerin Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, Mitarbeiterinnen, Kollegin und Kollegen, Dekanat und Vertreter des Stadtteils. „Das ist so überwältigend… die Worte und Geschenke“, sagte Pfarrerin Richter, „das muss sich erst einmal setzen. Ich sage danke für diesen Abschied und die Zeit, die ich in Kranichstein hatte.“

Dietmar Volke


 

Ev. Philippus-Kirchengemeinde